Portrait

“Kopf – Herz – Hand”

Diese drei Worte kommen Ihnen bestimmt bekannt vor. Pestalozzi, 1746 – 1827, Pädagoge und Philosoph, hat gesagt:

«Der Mensch wird zum Menschen, indem er sein Herz, seine handwerklichen Fähigkeiten und seinen Geist bildet».

Fast 200 Jahre später steht im Lehrplan 21 als Bildungsauftrag:
«In der obligatorischen Schule erwerben und entwickeln alle Schülerinnen und Schüler grundlegende Kenntnisse und Kompetenzen sowie kulturelle Identität, die es ihnen erlauben, lebenslang zu lernen und ihren Platz in der Gesellschaft und im Berufsleben zu finden» und

«Die Schülerinnen und Schüler werden in ihrer Entwicklung zu eigenständigen Persönlichkeiten, beim Erwerb sozialer Kompetenzen sowie auf dem Weg zu verantwortungsvollem Handeln gegenüber Mitmenschen und Umwelt unterstützt.»

Ganz schön viel Arbeit. Die Leseratte verschlingt ein Buch nach dem anderen, der Quirlige ist schneller auf dem Pausenplatz als die Pausenglocke ertönt und die Künstlerin bekommt beim Anblick von Glitzerparpier leuchtende Augen. Allen wollen wir gerecht werden. Und gleichzeitig müssen die Lernziele in Mathe, Deutsch und NMG erreicht sein. Obendrauf lernen die SchülerInnen ihren Lernprozess selbstorganisiert zu planen und zu reflektieren, Ziele zu verfolgen und vernetzt zu denken.

Umso wichtiger ist es, achtsam mit unseren Ressourcen umzugehen und ein gesundes Gespür zu entwickeln, für das, was es gerade braucht.

«Kopf – Herz – Hand» wird unsere Schule im neuen Schuljahr als Jahresmotto begleiten. Auf allen Ebenen wollen wir die Verantwortung für uns selbst, unser Leben, unser Handeln und unser Lernen übernehmen, als Schulleitung, Lehrperson, SchülerInnen und Eltern.

Ich ermutige uns alle, da wo es möglich ist, Kopf und Herz in die Hand zu nehmen und Erwartungen und Wünsche zu äussern, Dinge zu ändern und unsere Schule miteinander so zu gestalten, dass gesundes Lernen für den Schulalltag selbstverständlich ist.